Der Handel im Bereich des sogenannten Daytradings ist in vielen Marktbereichen in aller Munde, 60-Sekunden-Optionen bringen es in diesem Bereich mittlerweile auf einen durchaus großen Anteil an der Gesamtmenge aller Positionen. Bedingt durch die modernen digitalen Möglichkeiten für Investitionen am Finanzmarkt bietet sich Anlegern seit einigen Jahren weitaus mehr Spielraum als früher.

Binäre Optionen zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass Händler über Broker nicht direkt und mit hohem Kapitaleinsatz in Finanzinstrumente investieren müssen, um Gewinne zu erzielen. Da es sich um derivate Produkte handelt, können nicht nur steigende Kurse zur Rendite führen. Zudem fallen die Halte- und Investitionszeiten bei diesen für private Anleger noch gar nicht so lange verfügbaren Instrumenten weitaus kürzer als bei klassischen Produkten wie Gold oder Aktien aus, bei denen mitunter viel Geduld gefragt ist. Broker für den Handel mit Binäroptionen hingegen setzen meist bei einigen Monaten, teils sogar Wochen eine klare zeitliche Obergrenze bei den Laufzeiten der Optionen an.

Daytrader wiederum bewegen sich mit ihren Positionen ausschließlich im Rahmen eines einzigen Handelstags. 60-Sekunden-Optionen sind eine besondere Spielart, die immer mehr neue Fans in der Händler-Community findet.

Auch der Kurzfrist-Handel sollte umfassend geplant und organisiert werden

Zu den ersten Erkenntnissen in der Analyse dieser im Vergleich mit marktüblichen Call- und Put-Optionen noch weitaus jüngeren Variante der binären Optionen gehört, dass es zwischen der Einschätzung vieler Anleger hinsichtlich der Vorgehensweise und den Tipps von Profis einen oft frappierenden Unterschied gibt. So mag es für manchen unerfahrenen Händler nahe liegen, dass aufgrund der kurzen Laufzeiten bei 60-Sekunden-Optionen Entscheidungen aus dem Bauch heraus an der Tagesordnung seien. Falsch gedacht. Denn gerade hier bedarf es Akkuratesse bezüglich der Vorbereitung und Analyse des Marktes sowie Detailtreue im Hinblick auf die Auswahl der Basiswerte, die sich für derart kurze Zeiträume nachweislich eignen.

Regelmäßige Pausen schützen vor Overtrading

Da Händler binnen einer einzigen Stunde rein theoretisch Dutzende Trades über die Handelsplattform ausführen können, besteht mitunter die Gefahr in einen regelrechten Rauschzustand zu geraten. Hierbei spricht man vielfach auch vom sogenannten Overtrading. Besonders gravierende Folgen kann dies haben, wenn phasenweise einige Verluste hintereinander auftreten. Generell ist es insbesondere beim Kurzfristhandel empfehlenswert, in regelmäßigen Abständen Pausen einzuplanen. Diese können für vollkommen andere Dinge oder das Hinterfragen der bisherigen Strategie für die 60-Sekunden-Optionen genutzt werden. Zu viel auf einmal in zu kurzer Zeit zu wollen, erweist sich in aller Regel als falsche Binäre Optionen Strategie. Dies betrifft nicht zuletzt auch die Einsätze, die bei solchen kurzen Laufzeiten sinnvoll sind.

Anfangs ist von hohen Einsätzen und Risiken abzuraten

Zu den ratsamen Regeln für Einsteiger gehört der Hinweis, dass die richtige Strategie für den 60 Sekunden Handel von Händler zu Beginn am besten erst einmal nur mit den geltenden Mindestanforderungen der Broker erarbeitet werden sollte.

Einmütige Laufzeiten sind auch deshalb reizvoll, weil Binaries-Broker in diesem Spektrum vielfach recht geringe Mindesteinsätze verlangen. Auf einigen Handelsplattformen reichen bereits Summen in Höhe von 1,00 bis 5,00 Euro, um zu traden. Andere Broker nennen eine Untergrenze bis maximal 25,00 Euro, sodass hier wie dort auch Kleinanleger willkommen sind. Nach den ersten Schritten spricht freilich nichts gegen eine Anhebung des Einsatzes, um höhere Gewinne anzustreben. Bis dahin aber sollten Händler ohne bisherige Erfahrungen besser im Kleinen Erfolge in Angriff nehmen.

Prüfen sollten Händler mit Interesse für 60-Sekunden-Optionen, welche Basiswerte sie eigentlich handeln können. Einschränkungen der Assets sind zwar nicht überall an der Tagesordnung, ausgeschlossen sind aber bei einigen Dienstleistern ebenso wenig. Dies betrifft faktisch auch andere Handelsarten, sodass nicht immer alle auf den Broker-Webseiten genannten Vermögenswerte für jede Orderart infrage kommen. Dies kann aus Kundensicht durchaus ärgerlich sein, da Flexibilität beim Handel aus gutem Grund eine wichtige Rolle bei der Brokerwahl spielt.

Durch Testläufe per Demokonto vermeiden Trader frühe Verluste

Noch besser lassen sich die anfänglichen Risiken bei 60-Sekunden-Optionen durch ein Demokonto begrenzen, wie es bei vielen Binäre Optionen Brokern erhältlich ist – zum Teil allerdings erst nach Eröffnung eines Echtgeldkontos und der damit verbundenen Ersteinlage. Dies kann insofern ein gewisses Ärgernis sein, als dass im Falle einer Unzufriedenheit mit der Plattform und einer daraus resultierenden Kontolöschung durch die Auszahlung des Guthaben Gebühren entstehen können. Bei etlichen Brokern aber sind Testkonten zu haben, sodass keine Sorgen dieser Art aufkommen.

Zeitverzögerung bei der Kursstellung erhöht die Verlustgefahr

Um einen zuverlässigen Eindruck vom Handelsmodell zu erhalten, muss das Demokonto unbedingt Kurse in Echtzeit bereitstellen. Sonst fehlt es an der nötigen Transparenz und Vergleichbarkeit der 60-Sekunden-Optionen und ihrer Risiken und Chancen.

Es muss garantiert sein, dass alle Bedingungen im Echtgeld- und Testmodus miteinander verglichen werden können. Und zwar im Hinblick auf einige verschiedene Faktoren, als da wären im Folgenden:

  • die Ausführungsgeschwindigkeit
  • die handelbaren Basiswerte
  • die Mindesteinsätze
  • die Ausstattung der Plattform mit Analyse-Tools
  • die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit der Handelsumgebung

Auch wenn es selbstverständlich klingen mag, dass die voranstehenden Vergleichskriterien beim Testkonto und "echten" Handels-Account identisch sind: Die Realität sieht in einigen Fällen anders aus. Gerade bezüglich der Basiswerte, die über das Demokonto zum Einsatz kommen können, weichen die Angebote mitunter voneinander ab.

Auch "einfache" Optionen sind nicht ohne Risiko

Bemerken werden Interessenten auf den Plattformen der großen Broker-Mehrheit, dass es sich bei 60-Sekunden-Optionen in aller Regel um klassische Call-/Put-Optionen handelt. Dies kann damit erklärt werden, dass diese aufgrund ihrer einfachen Funktionsweise besonders gut geeignet sind. So müssen Trader unter idealen Bedingungen im Grunde nicht viel mehr tun, als eine Prognose dahingehend abzugeben, ob der Kurs des von ihnen ausgesuchten Basiswertes bis zu seinem Verfallszeitpunkt steigen oder fallen wird. Bei einer Laufzeit von lediglich einer Minute aber stellt eine solche Vorhersage in der Tat schon für sich allein eine durchaus hohe Herausforderung dar, wenn bisher kaum Erfahrungen mit der Binärthematik vorliegen.

Nicht überall übrigens werden Lesern der Binäre Optionen Testberichte unbedingt die Begriffe "Call" und "Put" begegnen. Alternative gebräuchliche Namen für die besagte Handelsart sind Hoch-/Tief-Optionen, "Up" und "Down" und ähnliche. Die Arbeitsweise hingegen ist stets dieselbe. Nur selten haben Trader Aussicht auf verschiedene Orderarten in Verbindung mit dieser Trading-Strategie. Denkt man jedoch daran, dass die Analyse in diesem Fall bei nur 60 Sekunden vom Start bis zum Verfall des Kontrakts an sich schon schwierig genug fällt, wird mancher Broker-Kunde im eigenen Interesse getrost auf weitere Handelsarten verzichten.

Die Hauptsache ist vielmehr, dass zwischen möglichst vielen Basiswerten gewechselt werden kann, um ständig Gelegenheiten ausschöpfen zu können. Einige Broker statten ihre Plattformen für den Binärhandel mit einer dreistelligen Asset-Auswahl aus. So ist im Prinzip sichergestellt, dass sehr aktive Daytrader – denn dieser Kategorie gehören 60-Sekunden-Optionen an, wie wir bereits zu Beginn festgestellt haben – in jeder Phase des Marktes irgendwo spekulieren können.

Überdurchschnittliche Handelsvolumina dienen der Chancen-Optimierung

Eine goldene Regel besagt, dass sich insbesondere mit Blick auf den Kurzfrist-Handel am ehesten dort Möglichkeiten ergeben, wo Instrumente schwankungsanfällig sind. Dabei taucht in Ratgebern immer wieder der Terminus Volatilität auf. Dieser Begriff meint nichts anderes als eben diese Schwankungsanfälligkeit. An vorderster Stelle sind dabei Rohstoffe (Gold, Silber, etc.) sowie Währungen bzw. Devisenpaare zu nennen. In diesen Nischen wirken sich wichtige Polit- und Wirtschaftsnachrichten oft besonders schnell und deutlich auf die Kurse aus.

Hohe Volatilität beim Devisenhandel erlaubt zeitnahe Gewinne

Zur Bedeutung des Devisenmarkt sei kurz angemerkt, dass er (Stand: 2013) mit mehr als 5,3 Billionen US-Dollar pro Handelstag der umsatzstärkste Anlagesektor weltweit war und dies auch weiterhin ist. Damit liegt es nahe, an diesem Markt nach lukrativen Chancen für den Binärhandel mit 60-Sekunden-Optionen zu suchen. Und dabei werden Anleger gerade bei den sogenannten Majors, also den meist gehandelten Währungspaaren, rasch fündig. Ein gutes Beispiel ist das Devisenpaar EUR/USD. Allerdings locken Broker bei den umsatzstärksten Devisenpaaren eher nicht mit überdurchschnittlich hohen Renditen. Um diese zu erreichen, müssen sich Trader auf das Terrain der Minors und Exotics – der weniger häufig oder extrem selten gehandelten – Währungen wagen.

Bedenkt man nun, dass 60-Sekunden-Optionen als Teil der Daytrading Strategie meist von Vieltradern verwendet werden, wird klar, dass viele kleine Gewinne hier deutlich häufiger das Ziel der Nutzer dieser Binäre Optionen Strategie sind. Daytrader sind in der Regel Händler, die oft aktiv sind und vielfach zahlreiche Optionen pro Tag handeln – und mehr Spielraum als bei den Turbo-Optionen können sich Trader nicht wünschen. Einzig die wenigen Broker im Vergleich, bei denen mit 30-Sekunden-Trades ein noch schneller zum Gewinn (oder Verlust) führendes Instrument angeboten wird, versetzen ihre Kunden rein zeitlich betrachtet in eine Situation noch größerer Flexibilität.

Hohe Rendite in Minutenschnelle mitnehmen

Die potentiellen Gewinne beim Kurzfrist-Handel belaufen sich trotz aller Unterschiede, die Trader erkennen werden im Binäre Optionen Broker Test, normalerweise auf mindestens 60 und bis zu 85 Prozent. Dies ist der Fall, eben weil es bei dieser Art Optionen meist um die Prognose eines steigenden oder fallenden Kurses geht. Erst ganz allmählich bauen Broker diesen Bereich aus und bieten Kunden zunehmend auch Range- oder Ladder-Optionen als Grundlage für Trades mit einmütiger Laufzeit an.

Dies ist bereits schwierig genug, weil der omnipräsente Zeitdruck nicht gerade zu einem kühlen Kopf führt. Doch genau diesen benötigen Händler, da sie bei 60-Sekunden-Optionen entweder den vorab bekannten Gewinn realisieren oder einen Totalverlust ihres Einsatzes erleben. Ganz gleich, wie gering der geleistete Einsatz unterm Strich war – spätestens nach einer ganzen Reihe von Verlust-Trades wird das individuelle Budget belastet.

Der Mix aus verschiedenen Handelsarten ist oft sinnvoll

Dass Trader im Grunde nie ausschließlich auf Optionen mit Laufzeiten von nur einer Minute vertrauen können, liegt der Logik entsprechend daran, dass es einer Bewegung am Markt bedarf, damit mit diesem hochspekulativen Finanzinstrument Renditen erreicht werden können. Und eine solche Bewegung liegt selbst dann vor, wenn die genutzte Handels-Gelegenheit im Gesamt-Chart nur als minimaler Momentum-Ausbruch in einer längeren Seitwärtsphase in Erscheinung tritt. Das Momentum – so könnte man in diesem Kontext fast sagen – ist der Freund der Händler, die in derart kurzen Zeitintervallen denken und agieren. Dass Gewinne in beide Marktrichtungen infrage kommen, macht es diesbezüglich zumindest etwas leichter, auf Ausbrüche einzugehen. Jedoch sind diese aufgrund ihres akuten Auftreten und mitunter regelrecht einer Explosion gleichenden Natur alles anderes als leicht zu traden.

Technische Analyse und Fundamentalanalyse kombinieren

Ein ebenso beliebtes wie erfolgversprechendes Hilfsmittel innerhalb der Analyse sind Trendfortsetzungsmuster, die als klassisches Analyse-Tools im Chart Aufschluss über kurze und lange Trends geben können. Die 60-Sekunden-Optionen als Teil einer Trendfolgestrategie zu nutzen, liegt nahe, da die meisten Anleger eine Fortsetzung eines Trends allgemein für wahrscheinlicher halten als seine Umkehr. Werden Aktien als Basiswerte bevorzugt, sind Unternehmens-Daten wie Bilanzen, Gewinnwarnungen oder Ad hoc Meldungen ein wichtiges Instrument für die Fundamentalanalyse, allgemein sind die Wirtschaftskalender auf den Broker-Plattformen Dreh- und Angelpunkt für die Vorbereitung der 1-Minuten-Trades. Natürlich müssen Trader schnell sein, um Erfolge feiern zu können. Nirgendwo ist die Redewendung "Wer zu spät, den bestraft das Leben" so passend wie in diesem Marktsegment.

Zwei wesentliche Punkte gilt es generell als elementare Ratschläge vor dem Einstieg in die 60-Sekunden-Optionen zu kennen und zum Ausgangspunkt der eigenen Entscheidungen zu machen:

  • Jeden Euro, den ich verliere, sollte ich verschmerzen können. Verluste beim Trading entstehen JEDEM Trader von Zeit zu Zeit.
  • Im Rahmen des Binäre Optionen Money- und Risikomanagements sollte auch für eine längere Phase von Verlusten ein Pplan vorhanden sein. Die regelmäßige Überprüfung der gehandelten Strategie ist hierbei unverzichtbar.

Welchen Einsatz sollte/darf ich denn bei 60-Sekunden-Optionen einplanen?

Am Ende des Tages, wie es im englischen Sprachraum und inzwischen auch im deutschsprachigen Raum so schön heißt, trifft jeder Trader selbst die Entscheidung, welches Risiko er oder sie einzugehen bereit ist und was man sich mit dem Guthaben auf dem Handelskonto leisten möchte. Branchenkenner hingegen raten dazu, niemals mehr als ein Zehntel des Budgets in eine einzelne 60-Sekunden-Option zu investieren. Vorsichtige Experten empfehlen gar einen Höchstwert von 5,00 % je Position. Als Begründung verweisen die Profis auf das hohe Risiko der Turbooptionen und die Tatsache, dass es oft nach Eröffnen einer Position kaum mehr möglich ist, Einfluss zu nehmen. Auch darf der psychologische Druck nicht unterschätzt werden, den diese Optionen auf Händler und vor allem auf "Ersttäter" ausüben können.

Niemals unter Zeit- und Kapital-Druck spekulieren

Kommt es zu Verlusten, sind anfällige Anleger geneigt, höhere Risiken einzugehen, um das Minus auf dem Konto wieder auf Vordermann zu bringen. Nicht immer ist dies von Erfolg gekrönt, im Ernstfall passiert das genaue Gegenteil und der Gesamtverlust wächst weiter. Um schlechte Entscheidungen nach Verlusten zu vermeiden, sollte zur Binäre Optionen Strategie das Einlegen von Pausen gehören. Gleichermaßen ist es ratsam, nicht nur den Einsatz klar zu definieren, sondern auch zu Beginn festzulegen, welche Anzahl an Positionen pro Tag, Woche oder Monat finanzierbar ist. All dies sollte bei den 60-Sekunden-Optionen geschehen, ohne dass die Flexibilität auf der Strecke bleibt. Denn oft locken Gewinne nun einmal kurzfristig und unerwartet.

Unser Fazit: Turbo-Laufzeiten bieten gutes Verhältnis aus Rendite und Risiko

Es ist und bleibt ein relativ schmaler Grat, auf dem sich Trader bewegen, wenn ihnen Flexibilität, bewusstes Trading und Objektivität gleichsam am Herzen liegen. Ich soll auf Gelegenheiten vorbereitet sein, aber niemals unüberlegte Trades ausführen? Dies klingt für manchen Anfänger vielleicht etwas widersprüchlich. Doch sei abschließend gesagt, dass eine gezielte charttechnische Analyse in einer angemessenen Verknüpfung mit unverzichtbaren Fundamentaldaten durchaus dazu führt, dass Händler gut informiert sind, um flexibel auf aktuelle Marktinformationen und News reagieren zu können, ohne dabei zu hohe Risiken einzugehen und auf das sprichwörtlich falsche Pferd – sprich: den falschen Basiswert – zu wetten und das angemessene Risikomanagement zeitweise außer Kraft zu setzen.

Wer den richtigen Zeitpunkt für 60-Sekunden-Optionen erkennt und schnell reagiert, ist auf der sicheren Seite und kann schnell und unkompliziert mit wenigen Klicks hohe Renditen mitnehmen.

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