Welche Risiken mit dem Handel binärer Optionen verbunden sind, ist Anlegern spätestens beim ersten Besuch der Webseiten der Binaries-Broker bekannt. Denn dort weisen Dienstleister explizit und in aller Regel auch sehr deutlich auf die Gefahren hin. Dabei wird deutlich: Sofern Anbieter – was in seltenen Fällen denkbar ist – keine Verlustabsicherung auf ihren Plattformen vorsehen, droht generell ein Verlust des kompletten Einsatzes, wenn Optionen "aus dem Geld enden". Dieses Aus-dem-Geld-Enden ist der Fachbegriff dafür, dass Trader eine falsche Prognose abgegeben und nachfolgend unangemessene Handelsentscheidungen getroffen haben. Eine Absicherung wiederum kann entweder allgemein vom Broker in Höhe eines gewissen prozentualen Anteils des Einsatzes vorgesehen sein oder im Rahmen selbst "gebauten" Optionen vom Händler selbst zulasten der möglichen Rendite bestimmt werden. Das Verlustrisiko beim aktiven Trading hat allerdings nichts mit einer Binäre Optionen Einlagensicherung zu tun, wie sie Kunden in spe in Testberichten immer wieder begegnet.

Mit dem Begriff der Einlagensicherung ist die Summe gemeint, bis zu deren Erreichen Binäre Optionen Broker für Kapitalverluste haften (müssen), die aufgrund eines wirtschaftlichen Fehlverhalten des Anbieters entstehen – hier kann es zum Beispiel um eine drohende Insolvenz gehen, die zu einem Ausfall führen kann, sodass Kunden nicht ihr vollständiges Guthaben vom Handelskonto abrufen können. Auch muss hinterfragt werden, ob Broker überhaupt Zugriff auf die Gelder der Kunden haben.

Dabei gilt: Aufgrund geltender Regulierungs-Bestimmungen müssen Broker die Kundengelder auf Drittkonten aufbewahren als ersten Schutz der Guthaben!

Regulierung und Einlagensicherung meist eng miteinander verbunden

Grund zur Sorge gibt es hinsichtlich der Rahmenbedingungen zur jeweiligen Binäre Optionen Einlagensicherung: Nach wie vor können trotz steigender Tendenz in diesem Bereich nicht alle Broker eine Regulierung vorweisen. Schon deshalb sollten Kunden vor der Kontoeröffnung sehr genau hinsehen, welche Bedingungen an dieser Stelle im Einzelnen gelten, denn sonst drohen Verluste, die nicht das Geringste mit eigenen Fehlentscheidungen zu tun haben. Im eigenen Interesse ist es nämlich grundsätzlich empfehlenswert, wenn Trader gleich zu Beginn ihrer individuellen Suche nach einem möglichst guten, günstigen und vor allem seriösen Broker der Sicherheit eine Hauptrolle einräumen.

Probleme bei der Ausführung können bei Kunden und Brokern liegen

Wie bereits erwähnt, müssen sich Händler in jeder Phase vor Augen führen, dass ihre Verluste beim Handel mit Binäroptionen an sich ohne Wenn und Aber die Folge eigener Fehler sind. Die einzige denkbare Ausnahme: Stellen Broker die Kurse zum Nachteil des Kunden nicht in Echtzeit, kann dies zu Problemen führen, weil Händler vielleicht den richtigen Riecher hatten, aber nicht rechtzeitig auf Chancen reagieren konnten. Doch auch dieses Problematik liegt in der eigenen Verantwortung, da Neukunden in der Pflicht sind, sich über die Art und Weise der Kursstellung zu informieren beim Broker. Die Webseiten bieten auch in diesem Punkt die nötigen Hinweise. Insbesondere im Hinblick auf etwaige Haftung, falls technische Schwierigkeiten durch Probleme beim Broker verursacht wurden.

Im gleichen Maße sind Verzögerungen bei der Ausführung – beispielsweise wegen einer zu langsamen Internetverbindung oder eines schlechten Zugangs zum Mobile Trading – nicht über die Binäre Optionen Einlagensicherung mit abgesichert. Händlern muss einmal mehr klar sein: Ist das genutzte (Mobil-) System Auslöser einer schlechten und verlustreichen Order-Ausführung, liegt die Verantwortung in vollem Umfang bei ihnen.

Klare Trennung von Schäden, die Händler und Broker verursachen

Alle Schäden aber, die einem Broker eindeutig zur Last gelegt werden können, deckt die Einlagensicherung im Idealfall mit ab. Dieses Thema sollten Kunden vor Anlegen eines Accounts im Blick haben. Schon deshalb, weil es nicht in jedem Fall nur um möglicherweise gewonnene Trades und die Rendite geht, die gegen unverschuldete Verluste geschützt sein müssen. Fällt ein fehlender oder mangelhafter Schutz erst nach Kontoeröffnung auf, kann das Abheben der Einlagen vom Konto mit Gebühren bei späteren Abhebungen vom Account verbunden sein. Ein Ärgernis, wenn so zwar Kosten, aber noch kein Nutzen entstanden ist. Aber natürlich nicht nur dann, denn Problemen können rein theoretisch im späteren Verlauf ebenso gut auftreten, wenn Kunden lange Zeit mit ihrem Broker rundum zufrieden waren.

Seriosität der kontoführenden Bank muss gewährleistet sein

Eine zentrale Fragestellung aus Händlersicht richtet sich darauf, was Broker mit Kundenkapital eigentlich tun dürfen. Im Falle einer strikt getrennten Aufbewahrung der Gelder vom Unternehmenskapital lautet die Antwort natürlich: Nichts! Spekulationen des Brokers mit fremdem Geld sind so untersagt und letztlich unmöglich. Wissen müssen Trader diesbezüglich indes, wo beziehungsweise von wem das Geld verwahrt wird. Die Konten sollten in jedem Falle bei seriösen Banken geführt werden, die ihrerseits sozusagen indirekt eine Binärotionen Einlagensicherung versprechen und halten. Ist dies entweder beim Broker oder bei der Bank nicht der Fall, geraten Anleger im Ernstfall in die Rolle eines Gläubigers. Aufgrund der oft relativ geringen Einlagen stehen private Binaries-Händler im Insolvenzfalle leider an einer denkbar schlechten Position der Liste derer, die Ansprüche gegen Banken oder Broker geltend machen können.

Welche Maßnahmen sind als Binäre Optionen Einlagensicherung denkbar?

Weiter oben wurde bereits der Aspekt der gesetzlichen Absicherung aufgegriffen, die bereits eine eingehende Analyse der Rahmenbedingungen lohnend macht. Je nachdem, in welchem Land Broker ansässig sind, variieren die Schutzmechanismen, aber gerade auch die Auflagen der Aufsichtsbehörden deutlich. Die deutschen (BaFin), britischen (FCA) und US-amerikanischen (z.B. SEC) Regulierungsbehörden bzw. Börsenaufsichten gelten als eher streng, wie im Beitrag Binäre Optionen Regulierung an anderer Stelle noch in einem Einzelbeitrag eingehend erläutert wird. Viele Broker aber haben ihren Firmensitz in Zypern oder anderen europäischen Staaten. Die zypriotische Aufsicht CySEC hat infolge der internationalen Finanzkrise zwar ihre Anforderungen ebenfalls strikter gestaltet, bleibt aber in puncto Strenge hinter den drei genannten Aufsichten doch eher deutlich zurück.

Wo ist mein bevorzugter Broker eigentlich beheimatet? Der Standort als Kriterium

Die Broker-Heimat ist ein wichtiges Indiz für die Binäre Optionen Einlagensicherung, wie wir im weiteren Verlauf noch eingehend herausfinden werden. Bei der Regulierung wiederum zeigt sich, dass viele Binäre Optionen Broker auch in mehr oder weniger vielen anderen Ländern zumindest eine Lizenz und somit eine Zulassung für den dortigen Finanzmarkt haben. Der Standort aber entscheidet üblicherweise darüber, bis zu welcher Obergrenze die Einlagen tatsächlich geschützt sein müssen. Drei wichtige Einlagensicherungs-Fakten seien in diesem Fall stellvertretend genannt, und zwar für die Länder Deutschland, Großbritannien und Zypern.

  • Deutsche Broker: staatliche Einlagensicherung in Höhe von max. 100.000 Euro
  • Broker aus Zypern: gesetzliche Einlagenabsicherung bis 20.000 Euro pro Kunde
  • Britische Einlagensicherung bis 50.000 Britische Pfund je Kunde

Auch andere EU-Staaten schützen Kunden vielfach sehr gut

In anderen Ländern der Europäischen Union bzw. der Euro-Währungsgemeinschaft gelten in vielen Fällen identische Grundlagen wie in Deutschland aufgrund der gemeinsamen Rechtslage. Dabei ist zu sagen, dass es zum Teil Einschränkungen der Art "bis 100.000 Euro, aber maximal 80 Prozent der Einlagen" geben kann. Gerade Binäre Optionen Broker mit Deutschland-Sitz sind – insbesondere, wenn es sich bei den Anbietern selbst oder den Mutterkonzernen um Banken handelt – über die gesetzlich geregelten Mechanismen hinaus vielfach an zusätzliche Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Diese sichern zum Teil Gelder in Millionenhöhe ab, was freilich vorrangig eher für institutionelle Investoren wichtig ist. Normalanlegern dient die normale Absicherung in aller Regel in ausreichender Weise als Vorkehrung für den sprichwörtlichen "worst case".

Zusammenfassend nochmals die Absicherungsstufen:

  • die gesetzliche Einlagensicherung, an die Broker Standort-abhängig gebunden sind
  • die eventuelle freiwillige Absicherung darüber hinaus
  • die Einlagensicherung von Seiten der Banken, bei denen Gelder über ein Treuhandkonto verwaltet und aufbewahrt werden

Immer wenn ein Broker keiner Regulierung auf staatlicher Ebene unterliegt, sollten Trader besonders aufmerksam sein, um keine falschen Entscheidungen die Kontoeröffnung betreffend zu fällen. Zum Vergleich: Kunden von Brokern, deren Partnerbanken ihren Sitz in der Schweiz haben, kommen in den Genuss einer staatlichen Einlagensicherung bei Binären Optionen in Höhe von 85.000 Schweizer Franken, was je nach Wechselkurs in etwa dem deutschen Kapitalschutz entspricht.

Wo werden die Banken reguliert, die Kundengelder verwahren?

Was die Partnerbanken angeht, müssen Händler zur Kenntnis nehmen, dass die Heimat der Broker eben nicht unbedingt dieselbe wie die der involvierten Banken ist. Hier können also zweierlei Faktoren den wichtigen Ausschlag geben. Gelder sollten generell so sicher wie möglich deponiert werden. Deutsche Banken sind wie die Broker an die hier zugrunde liegenden Vorgaben gebunden. Trader, die sehr hohe Summen investieren möchten, tun nach Auffassung von Analysten gut daran, eine Verteilung der Guthaben auf mehrere Broker in Betracht zu ziehen. Schaut man sich die Testberichte im Binäre Optionen Broker Vergleich an, zeigt sich, dass es etliche Dienstleister mit ziemlich ähnlichen Gebühren- und Geschäftsmodellen gibt.

Selbst mit Blick auf mögliche Bonusaktionen. Somit fällt es abgesehen vom Aufwand eines ständigen Wechsels der Handelsplattformen nicht zwingend schwer, den Überblick zu behalten, dabei aber den bestmöglichen Schutz für die Einlagen zu erreichen.

Was tun, wenn ich keine eindeutigen Informationen zur Einlagensicherung finde?

Vornehmlich wird im Broker-Vergleich in erster Linie eines deutlich. Broker, die Kunden in spe gegenüber keine verständlichen Angaben zu den Themen Regulierung und Einlagensicherung machen, gelten nicht gerade als seriös und transparent. Die besten Anbieter aus dem Test zeichnen sich dadurch aus, dass sie offen und ehrlich Auskunft erteilen – so wie sie im gleichen Maße direkt informieren, welche Kosten Tradern entstehen im aktiven und passiven Handel. Passiv meint hierbei beispielsweise, dass Händler teilweise Handelspausen einlegen. Werden schon nach wenigen Wochen ohne Trades sogenannte Inaktivitätsentgelte erhoben, ist dies eher kein Argument für einen Anbieter.

Die Broker-Webseiten sollten unmissverständlich darüber aufklären, inwieweit Kunden durch eine Binäre Optionen Einlagensicherung geschützt sind und bis zu welcher Obergrenze. Ist dies nicht gegeben, ist es bereits sinnvoll, von einer Kontoeröffnung Abstand zu nehmen und stattdessen lieber nach Partnern zu suchen, bei denen das Gesamtpaket stimmt. Ohnehin nimmt kaum ein Kunde die Einlagensicherung später während der Trader-Karriere in Anspruch. Existieren sollte sie aber dennoch und zwar in ausreichendem Umfang. Zeigt der Vergleich ähnliche Bedingungen bei diversen Brokern, können allein die Gebühren sowie der Spielraum bestimmen, wo ein Konto eröffnet werden sollte.

Am besten beginnt das Händlerleben aber ohnehin mit einem kostenlosen Demokonto, welches keine Ersteinlage verlangt und mit so viel Testguthaben und so lange wie möglich zu Testzwecken Verwendung finden kann.

Risikobegrenzung im eigenen Sinne der Händler durch Test-Lektüre

Ganz gleich, wie mutmaßlich seriös und transparent ein bestimmter Broker auch arbeitet, letztlich handelt jeder Anleger auf eigene Rechnung und trägt das Handelsrisiko und dementsprechend das Verlustrisiko für sich allein. Aus diesem einfachen Grund kann nur eine akkurate Vorbereitung Ausgangspunkt erfolgreicher Aktivitäten sein.

Einmal mehr seien deshalb die möglichen Faktoren genannt, durch die ein Einstieg am ehesten in der erhofften guten Weise gelingt:

  • Nutzung von Demokonten (möglichst langfristig und mit ausreichend Testkapital verfügbar)
  • Nutzung von durch Experten verfassten Testberichten
  • Meinungen anderer Bestands-Trader und ehemaliger Kunden der Anbieter

Aus den Erfahrungen anderer Händler lernen?

Gerade Punkt 3 kann ein lohnender Vorteil sein, dessen Nutzen Trader niemals unterschätzen sollten. Neben professionellen und objektiven Testberichte von Experten sind gerade Erfahrungsberichte anderer Händler ein gutes Hilfsmittel, auf das Kunden vor dem Einstieg vertrauen können. Wichtig dabei ist, auch hier so gut es geht, auf Objektivität zu achten. Negativ klingende Erfahrungsberichte sollten genau analysiert werden. Denn vielfach bringen Verfasser eher schlechte Erfahrungen zum Ausdruck, die infolge falscher Entscheidungen entstanden sind. Die Berichte sollten jedoch ausdrücklich korrekte und nachvollziehbare Informationen enthalten, mit denen nachweislich erkennbar wird, wie es um die Qualität und Ausstattung der Handelsplattformen steht. Aussagen zum Support der Binäre Optionen Broker sind insofern hilfreich, weil sie Aufschluss darüber geben, wie schnell und zuverlässig der Kundendienst arbeitet.

So werden Händler selbst zu "Informanten" potentieller Neukunden

Wer eigene Erfahrungen gesammelt hat, deren Grundlage zum Teil auch die Meinungen und Erfahrungsberichte von Stammkunden eines Brokers waren, kann später potentiellen Neukunden ebenso durch eigene Erläuterungen auf die Sprünge helfen – nicht vergessen sei dabei, dass Lob und Kritik gleichermaßen in seriösen Berichten zur Sprache kommen sollten. Je weniger Anlass zur Kritik besteht, desto besser. Problematisch kann es bezüglich der Test-Inhalte nämlich sonst werden, weil der Verdacht aufkommt, es handele sich bei den formulierten Erfahrungswerten um artifizielle, vom Broker selbst in Auftrag gegebene "Fake"-Ratgeber mit positiver Note. Damit ist niemanden wirklich geholfen, der sich Hilfe von Seiten erfahrener Händler mit den infrage kommenden Broker-Offerten verspricht.

Das Thema Support im Broker-Vergleich hat große Bedeutung

Inzwischen bietet die Mehrheit der Anbieter einen deutschsprachigen Service, sodass Händler nicht in jedem Fall verhandlungssicher des Englischen mächtig sein müssen. Bei einem Auslandssitz müssen Trader zudem klären, welche Kosten ihnen durch Anrufe bei der Hotline entstehen. Kostenfreie Hotlines (oder günstige Angebote im deutschen Festnetz) gehören jedoch ebenfalls mittlerweile zu den Leistungen der meisten Binaries-Broker, sodass in diesem Punkt eher keine hohen Extrakosten zu erwarten sind. Typische Service-Zeiten ähneln denen, die Kunden schon von der Hausbank kennen. Ein sogenannter Live-Chat erlaubt in vielen Fällen das direkte Stellen von Fragen zum Geschäftsmodell und (technischen) Fragen in Echtzeit über die Webseiten der Broker. Auch sollten die Berater jederzeit bereitwillig Rede und Antwort zur geltenden Einlagensicherung des Binäre Optionen Brokers stehen.

Dies kann sich gerade dann als unverzichtbar erweisen, wenn Kunden aufgrund der Bevorzugung kurzer Laufzeiten beim Trading auf schnelle Rückmeldungen angewiesen sind – entweder beim webbasierten Handel am PC oder Apps fürs Mobile Trading, wie es seit einigen Jahren bei immer mehr Dienstleistern zum Standard wird. Stimmen diese genannten Leistungen in der Gesamtheit und existiert eine ausreichend hohe Binäre Optionen Einlagensicherung, sind Neukunden weitgehend auf der sicheren Seite. So braucht es "lediglich" noch des Gespürs für gute Gelegenheiten am Finanzmarkt.

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