Wie wäre es, wenn Anleger Renditen in Höhe in dreistelliger Höhe realisieren könnten, ohne Jahre lang auf die Gewinne warten und enorme Einsätze erbringen zu müssen? Geht nicht? Möglich ist dies durchaus, wenn derivate Finanzinstrumente wie Binäre Optionen als interessantes Modelle erkannt und hier im Besonderen Trades im High-Yield-Modus als lohnender Weg in Betracht gezogen werden.

Der Begriff "High-Yield" stammt wie die meisten Termini des Finanzmarktes aus dem Englischen, wo "to yield" so viel bedeutet wie "ergeben" oder "abwerfen". "High" wiederum bedeutet bekanntlich "hoch", sodass zum Ansatz der High-Yield Optionen bereits der wesentliche Aspekt erklärt ist. Es geht um Binäroptionen, die aus Händlersicht besonders hohe Gewinne bringen können. Es braucht jedoch kein über viele Jahre mühsam erarbeitetes Fachwissen, um zu verstehen, dass die stattlichen Maximalgewinne generell mit einem entsprechend hohen Risiko für Anleger verbunden sind.

Hohe Renditen mit High-Yield-Optionen - echte Chance oder unnötiges Risiko?

Schon an diesem Punkt der Analyse der Vor- und Nachteile der High-Yield Optionen im Bereich des Binärhandels sein betont, dass es sich bei diesem Ansatz im eigentlichen Sinne nicht um eine eigenständige Handelsart wie etwa bei Touch-Optionen oder den klassischen Call- und Put-Optionen handelt. Dennoch lohnt sich eine gewisse Abgrenzung von den tatsächlichen Handels- oder Orderarten. Letzten Endes geht es in diesem Bereich um digitale Optionen, die sich durch ein besonders Risiko auszeichnen.

Die maximale Höhe wird Einsteiger durchaus überraschen, denn einige weniger Broker loben Gewinne von bis zu 1.000 Prozent aus bei entsprechender Risikobereitschaft auf Seiten der Trader, typisch sind maximale Renditen im Rahmen von 350 % bis 600 %. Extreme Werte jenseits der Marke von 500 oder 600 Prozent sind mit Vorsicht zu genießen, hier sollten Anleger vor allem auf Transparenz achten und Informationen zur möglichen staatlichen Regulierung der betreffenden Binäre Optionen Broker einholen. Auch der Aspekt der Einlagensicherung sollte im Vergleich nicht zu kurz kommen.

High-Yield-Modus gerade für Wochenendpausen geeignet

Die genannten Maximalwerte von bis zu 600 Prozent aber finden sich auf vielen Anbietern und ihren Handelsplattformen für den Binaries-Handel. Mit den High-Yield Optionen begegnete die Branche vor einigen Jahren vor allem dem Dilemma, dass der Handel am Wochenende nicht möglich war. Genauer gesagt ging es um das Problem der Kursstellung. Broker in diesem Bereich des Finanzmarktes übernehmen die Kurse von ihren Partnern. Dies sind Referenzmärkte, an denen der Handel mit den Basiswerten abgewickelt wird, welche Grundlage des Binaries-Tradings sind. Diese Märkte aber haben am Wochenende nicht geöffnet; den Brokern bzw. ihren Kunden dient das High-Yield-Handeln – insbesondere mit One-Touch-Optionen – sozusagen zur Überbrückung der für den Handel zugelassenen Zeiten von Freitagabend bis Montag früh.

Nur so können zudem die sonst bei meist 60 bis maximal 90 Prozent liegenden Renditen vervielfacht werden. Und das mit einem denkbar geringen Kapitaleinsatz, denn Binäre Optionen können bei vielen Dienstleistern schon mit einem einstelligen Betrag eröffnet werden.

Ist mein Broker auch in diesem Bereich vertreten?

Erkennen werden Trader, dass das Handeln nach dem System High Yield generell nicht mit allen Optionsarten kombiniert werden kann. Vielmehr schränken die Anbieter die Auswahl der Handelsarten in diesem Kontext meist recht klar ein. Übrigens zum Teil auch im Hinblick auf die handelbaren Assets (Basiswerte), was mitunter schon allein daran liegen kann, dass nicht alle Basiswerte bei allen Handelsarten zum Einsatz kommen können. Präferieren Trader bestimmte Underlyings, die nicht infrage kommen, kann dies also schon im Vorhinein dazu führen, dass der High-Yield-Modus keine Alternative für den betreffenden Händler ist.

Mancher Brokerkunde ist so zufrieden mit dem sonstigen Angebot ihres Dienstleisters, dass ein Umstieg trotz der Einschränkungen nicht von Interesse sein wird. Hier gilt es wie so oft im Leben den Nutzen auf der einen und – in diesem besonderen Fall – den Verzicht auf der anderen Seite in Relation zueinander zu setzen.

Nur der Vergleich führt zu den besten High-Yield-Angeboten

Es gilt also sehr genau zu vergleichen, mit welchem Basiswerten und Orderarten (teils auch mit Orderzusätzen) im Einzelnen am Ende wirklich getradet werden kann. Mehr Spielraum versetzt Händler logischerweise in die angenehme Lage, besonders flexibel auf veränderte Bedingungen an den verschiedenen Märkten reagieren zu können. Doch selbst wenn verschiedene Einschränkungen im Binäre Optionen Broker Test auftauchen sollten, bedeutet dies keineswegs, dass potentielle Kunden mit klaren Vorstellungen bzgl. der für sie besten Handelsplattform nicht doch einem Anbieter mit eingeschränktem Erhaltungsspielraum den Vorzug vor Dienstleistern geben können, die zumindest vordergründig besonders facettenreiches Spekulieren mit High-Yield Optionen erlauben. Der Rahmenbedingungen wegen spielt das Daytrading mit 60-Sekunden-Optionen und ähnlich kurzfristig ausgerichteten Trades keine Rolle in diesem Handelsumfeld.

Typische Handelsarten für den Handel nach dem System "High-Yield2 sind

  • One Touch-Optionen
  • Touch-Optionen
  • Range-Optionen
  • Border-Optionen
  • No Range-Optionen

Wie genau funktionieren die verschiedenen Handelsarten?

Beachten müssen Händler vor ersten Aktivitäten, welche Parameter bei den verschiedenen Handelsarten festgelegt werden müssen, um Broker die gewünschten Orders ausführen zu lassen. Wichtig sind neben den Laufzeiten und natürlich den Einsätzen je nachdem, welche Handelsart Trader genau bevorzugen (fortgeschrittene Brokerkunden haben oft eine sehr genaue Vorstellung von den Mindestbedingungen, die erfüllt sein sollten!), die Range-Spannweite oder die Kursentfernungen, die erlaubt/gewünscht sind. Im letzten Fall geht es selbstredend um alle genannten Formen von Touch-Optionen. Entweder muss der Kurs hier ausdrücklich einen Wert X erreichen, damit High-Yield Optionen im Geld enden – oder eben nicht, sofern es sich um die No-Touch-Variante handelt.

Das gewisse Etwas an Touch und No Touch-Optionen

Das Risiko bei einem sehr weit vom Preis des Basiswertes zum Einstieg entfernt angesiedelten Zielpreises fällt entsprechend hoch aus bei einer Touch-Option, geht aber automatisch der Logik folgend mit einem deutlich höheren Ertrag im Erfolgsfall einher im Vergleich mit einer Option, bei der der anvisierte Kurs nicht allzu weit vom Startpreis entfernt liegt. Andersherum gilt bei No-Touch-Optionen natürlich, dass eher kurze Abstände zwischen Start- und Zielpreis mit einer üppigen Marge verbunden sein werden, während bei größeren Abständen aufgrund des relativ geringen Risiko (sofern der jeweilige Markt im Moment des Handels nicht extrem volatil ist und massive Schwankungen erkennbar sind) die Gewinne vergleichsweise gering ausfallen werden.

Wie genau kann ich die Maximalrendite beeinflussen?

Parallel zu diesen Erkenntnissen rund um High-Yield Optionen im (No-)-Touch-Bereich sind eng gesteckte Kursbereiche bei Range-Optionen ein Garant für besonders hohe Gewinne, sodass demzufolge bei No-Range-Varianten sehr breite Intervalle wenig Rendite einbringen. Für sicherheitsliebende Anleger aber sind gerade diese Optionen ein guter Ansatz, um sich ins Thema ohne allzu hohes Risiko einzuarbeiten. Eine Anpassung der Risikobereitschaft kann schließlich nach ersten Erfolgen immer im Sinne einer besseren Rendite vorgenommen werden. Direkt das "volle Risiko" einzugehen und vermutlich schmerzliche Verluste hinnehmen zu müssen, ist jedenfalls aus dem Blickwinkel von Profis nicht unbedingt ratsam.

Die Chance zur Absicherung von Direktinvestment-Risiken

High-Yield Optionen sind gerade für Anleger von Interesse, die einen Weg zur Absicherung von Direktinvestitionen im Aktien- oder Devisensegment suchen, wenn sie von zeitnahen Kursveränderungen zu ihren Ungunsten zum Start der neuen Handelswoche ausgehen, aber keinen vorzeitigen Verkauf ihrer Depotinhalte in Angriff nehmen möchten. Hier spricht man im Fachjargon auch von der sogenannten Absicherungsstrategie, auch "Hedgen" oder "Hedging" sind gebräuchliche Begriffe für diesen strategischen Ansatz.

Gemeint ist hier: Händler vertrauen auf Put-Optionen auf die Aktien aus dem eigenen Depot, deren Kurse im Moment mehr oder minder deutlich sinken. Drohende Verluste können nicht selten unterm Strich sogar in einen kurzfristigen Gewinn umgedreht werden, während Aktien an sich im Regelfall ohnehin als langfristiges Investment anzusehen sind.

Nicht nur am/übers Wochenende Gewinne mitnehmen?

Die Aussage, dass hohe Renditen ausschließlich beim High Yield Handel übers Wochenende erreicht werden können, muss in gewisser Weise relativiert werden. Auch mit sehr kurzen Laufzeiten ist es durchaus möglich, das persönliche Trading-Kapital schrittweise zu vermehren. Jedoch ist zu sagen, dass gerade Händler mit umfangreichem Erfahrungsschatz im Binärhandel mit dieser Handelsvariante gut auf kommende Entwicklungen des Marktes reagieren können, sofern sie sich mit dem Lesen und Bewerten wichtiger Marktnachrichten auskennen.

Gut sortierte Marktkalender gehören bei der Mehrheit der Binäre Optionen Broker zur Basisausstattung. Unterteilt in verschiedene Sparten können Trader gezielt herausfinden, wann beispielsweise Korrekturen des Leitzinssatzes durch die Zentralbanken bevorstehen. Im Falle des Handels auf Basiswerte aus den Bereichen Devisen ist dies ein elementares Signal für positive oder negative Entwicklungen der Kurse. Auch allgemeine Meldungen aus der Politik oder Wirtschaft haben mehr oder weniger deutlichen Einfluss auf Kursentwicklungen.

Gerade die Laufzeiten betreffend gibt es mitunter Restriktionen, mit denen sich Händler auskennen müssen. Im Regelfall bewegen sich diese Optionen im Bereich von Minuten bis maximal 48 Stunden – gerade der Wochenendhandel dominiert diesen Bereich. Als Besonderheit in diesem Zusammenhang zu beachten ist das Auftreten sog. "Gaps". Hierbei handelt es sich um massive Veränderungen der Kurse, die Chance und Risiko zugleich sind. Da die Plattformen am Wochenende geschlossen haben, müssten Trader schlimmstenfalls tatenlos und ohne jedwede Möglichkeit zur Einflussnahme miterleben, wie sich Kurse entgegen ihren Erwartungen und damit zu ihren Ungunsten entwickeln.

Allerdings: Besonders wichtig sind beim Trading von High-Yield Optionen zudem die Handelszeiten der verschiedenen Handelsplätze und Börsen, zu denen ihnen Broker Zugang bieten. Denn gerade durch den Wechsel zwischen den diversen Handelsplätzen können Händler mehr als genug Chancen generieren.

Einsteiger sollten stets mit äußerster Vorsicht handeln

Der Hinweis auf die Möglichkeiten, vor allem aber die Risiken der High-Yield-Varianten, zeigt schon eindeutig, dass in diesem Umfeld eher erfahrene Trader tätig werden sollten. Einsteiger können zwar ihrerseits manch eindrucksvollen Gewinn mitnehmen. Sie sollten aber eher Vorsicht walten lassen und sich Schritt für Schritt der "Handelsart" im Hochrisiko-Modus nähern. Gerade weil es ein gutes Verständnis für die Analysetechniken wie die Technische Analyse und die Fundamentalanalyse (also das Bewerten der wichtigen Marktnachrichten) braucht, um mehr als gelegentliche Gewinne einzustreichen. Denn nur dann können sich bietende Chancen sinnvoll genutzt werden.

Am Anfang sollte stets die Definition des eigenen Trader-Typus stehen. Wer viele vermeintlich sichere Gewinne anstrebt, dürfte mit High-Yield Optionen eher nicht gut beraten sein. Ein hohes Maß Risikobereitschaft sollten sich Händler selbst schon attestieren, um sich überhaupt auf dieses Terrain zu wagen. Irgendwann aber wird bei den meisten Brokerkunden der Moment gekommen sein, sich nicht mehr mit 80 Prozent (oder etwas höheren Gewinnen) zufrieden zu geben. In dieser Situation werden High-Yield-Trades spätestens zum Thema werden. Bei einigen Brokern können dann auch sogenannte "Border"-Positionen zu erhofften Ergebnis – also mindestens einer mittleren dreistelligen prozentualen Rendite – führen. Hierfür müssen sich Händler schlicht auf die bis dato ungewohnte Risikoklasse einlassen.

Nicht immer muss es der Höchstgewinn sein – Risikoanalyse unerlässlich

Wie gesagt sind höhere Renditen als 500 Prozent eher Ausnahmeerscheinungen in einem objektiven Binäre Optionen Broker Vergleich. Das Risiko eines Verlusts ist in diesem Szenario aber meist schon hoch genug, sodass Händler bei der Suche nach einem guten Broker mit diesem Prozentwert ohne Frage Vorlieb nehmen können. Insbesondere deshalb, weil die Anbieter mit noch höheren Maximalrenditen oft zur Riege der Anbieter gehören, die bei der Auswahl der handelbaren Basiswert oder der verfügbaren Handelsarten gerne Einschränkungen vornehmen, um ihre Kunden in klare Grenzen zu weisen. Möchte ich flexibel bleiben und mich als Händler nicht auf einige wenige Underlyings konzentrieren, nehme ich am besten eine weniger hohe Rendite in Kauf, um dafür besonders variabel zu sein und Chancen in unterschiedlichsten Sparten des Marktes nutzen zu können.

Ein weiterer unverzichtbarer Vorteil Fans der High-Yield Optionen: Da hier durch eine einzige Position Gewinne erreicht werden können, für die sie sonst viele verschiedene Vermögenswerte und Optionen benötigen würden, können auch die (oft eher indirekt über die Auszahlungsgebühren und geringere Gewinnquoten) Handelsentgelte merklich begrenzt werden.

Auch wenn bei Binäre Optionen Brokern keine offensichtlichen Handelsgebühren entstehen, bedeutet dies natürlich nicht, dass die Anbieter überhaupt nichts an ihren Kunden verdienen. Courtagen, Börsengebühren und andere Kosten werden in aller Regel bei den Quoten eingepreist und sind nicht allein für Laien oftmals erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen. Im Falle der High-Yield-Handelsvariante werden die Kosten nur einmal fällig, was für die tatsächliche Rendite letztlich von entsprechendem Vorteil ist.

Risiko rauf, Rendite rauf – wer sich auskennt, kann Erstaunliches erreichen

Verschwiegen werden darf dabei nicht, dass viele Positionen durchaus wechselseitig Verluste ausgleichen können – handele ich eine typische High-Yield Option, bedeutet dies, alles auf eine Karte zu setzen. Es braucht also schon eine klare Vorstellung davon, wie eine gewinnbringende Binäre Option dieser Art auszusehen hat. Der Umstieg auf diesen Ansatz also sollte immer erst dann erfolgen, wenn das "klassische" Modell des Binärhandels nicht mehr ausreichend Spielraum bietet, um die angestrebten Renditen zu realisieren.

Übrigens können nicht nur die Handelszeiten und Vermögenswerte von Seiten der Broker eingeschränkt werden. Auch die Einsätze können wie schon kurz angerissen bedingt anderen Richtlinien unterliegen als andere Tradingvarianten. Während Call- und Put-Optionen vielerorts bereits mit einem Mindesteinsatz von nur 5,00 Euro gehandelt werden können, werden die Basiseinsätze bei High-Yield Optionen nicht selten höher angesetzt – teils sind mindestens 25,00 Euro fällig, einige Binäre Optionen Broker aus dem Vergleich sehen noch höhere Einsätze als Minimum für den Einstieg vor.

Ein Wechsel des Brokers kann sich bezahlt machen

Wie immer muss die Mischung aus Chancen, Risiken und Möglichkeiten beim Trading stimmen. Bietet mein derzeitiger Broker ausreichend Freiräume, damit ich mich als Trader gut entfalten kann, spricht nichts am Festhalten am bisherigen Konto. Möchten Händler nach ersten Erfahrungen mit den "Klassikern" unter den Handelsarten jedoch mit größtmöglicher Flexibilität ohne wenige Begrenzungen des Spielraums in den High-Yield-Modus einsteigen, kann sich frühzeitig die Frage stellen, wie bequem und ohne großen Bürokratie- und Zeitaufwand rasch das Handelskonto gewechselt werden kann – hin zu einem Binaries-Broker, dessen Handelsplattform den Zielen und Wünschen beim Trading eher gerecht wird.

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