Es gibt einige Merkmale, die beim Handel von Binären Optionen eine genauso wichtige Rolle spielen wie beim Trading mit Differenzkontrakten (CFD) oder dem Spekulieren am Devisenmarkt über einen Forex-Broker. Zu diesen verbindenden Aspekten gehört unter anderem der Binäre Optionen Wirtschaftskalender – gleiches gilt für Wirtschaftsnachrichten allgemein, die entweder über Broker-Plattformen selbst oder aber von externen, objektiven Quellen bezogen werden können. Hier sind insbesondere die großen Nachrichtenagenturen (z.B. Reuters) oder andere deutsche Fachportale zu nennen.

Der Vorteil der digitalen Welt: Die Inhalte der Wirtschaftskalender sind weitaus aktueller als in der Zeit vor dem Internetboom. Wichtig sind die Informationen schon deshalb, weil die internationalen Handelsplätze in enger Verbindung miteinander stehen und neue Meldungen vom Märkten in den USA, Asien und Co. heute auch am deutschen Markt zeitnah Spuren bei den Kursen der handelbaren Basiswerte hinterlassen können und werden.

Das Trading Binärer Optionen ohne diese Infos aus einem Wirtschaftskalender mag im Einzelfall durchaus funktionieren. Jedoch: Händler sind bei einer solchen Vorgehensweise vor allem auf ihre Erfahrungen und ein gutes Bauchgefühl angewiesen.

Kalender versorgen Händler Binärer Optionen mit aktuellen Marktdaten

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, sei darauf hingewiesen, dass diese Art des Handels vielfach eine gute Ergänzung zum analytischen Spekulieren sein kann. Für sich allein genommen aber ist das "Wetten" auf Kursentwicklungen nach Gefühl auf lange Sicht eher nicht von konstanten Erfolgen gekrönt. Die große Mehrheit der Anbieter aus dem Broker Vergleich stellt Kunden von sich aus als Serviceleistung einen Binäre Optionen Wirtschaftskalender und -nachrichten zur Verfügung. Mit diesem Mehrwert gelingt es den besten Dienstleistern der Branche – über eine insgesamt gute Ausstattung der Handelsplattformen hinaus –, gewisse Alleinstellungsmerkmale zu schaffen, die ihnen im Test neue Kunden einbringen können. Bei ausländischen Binaries-Brokern heißen die Inhalte oft "Economic Calendar" oder ähnlich. Allerdings können Kunden bei Brokern heute fast flächendeckend auf deutschsprachige Plattformen zugreifen, um sich so sprachbedingte Komplikationen zu ersparen.

Wissen müssen Trader, dass ihnen ein gut sortierter und möglichst übersichtlicher Binäre Optionen Wirtschaftskalender in erster Linie beim Trading auf Basis der Fundamentalanalyse als wichtiges Hilfsmittel dient. Die Fundamentalanalyse wiederum kann gleichermaßen Gegenstück wie sinnvolle Ergänzung zur nicht minder beliebten Chartanalyse sein.

Was leistet ein guter Wirtschaftskalender beim Binaries-Trading?

Die Funktionsweise eines solchen Kalenders ist relativ einfach zusammengefasst: Es geht darum, dass die in den Übersichten enthaltenen Fakten dabei helfen, gute Chancen an den verschiedenen Märkten zu erkennen und daraus geeignete Entscheidungen abzuleiten. Zugleich verhindern Brokerkunden durch die regelmäßige Lektüre der Informationen, dass der Markt sie beim Trading sprichwörtlich auf dem falschen Fuß erwischt. Kurzum heißt dies, dass Trader durch neue Nachrichten durchaus auch Einfluss auf bereits existierende Positionen nehmen können.

An dieser Stelle geht es natürlich gerade um Extrafunktionen wie einen "Roll Over" oder die "Early Closure"-Variante. So können veränderte Marktbedingungen wahlweise eine Verlängerung der zunächst geplanten Laufzeit einer Option (Roll Over) oder das vorzeitige Schließen der Option (Early Closure) verlangen. Was wiederum ständige Kontrollen der Märkte und gehandelten Optionen erforderlich macht.

Internationaler Handel macht Analysen obligatorisch

Ein professioneller Wirtschaftskalender ist genau genommen immer eines der wichtigsten und im Prinzip fast unverzichtbaren Instrumente, um frühzeitig neue Trends oder – auch dies kann immer wieder passieren – eine Trendumkehr sowie zeitweise Seitwärtsbewegungen ausfindig zu machen. Auf Basis der aktuellen Entwicklungen lassen sich dann entsprechende Trades eröffnen bzw. Anpassungen bereits laufender Optionen vornehmen. Das wesentliche Argument für den Einsatz der Fundamentalanalyse ist darin zu sehen, dass der Binärhandel oft innerhalb sehr kurzer Zeitfenster vonstattengeht. Chartfenster mit Intervallen von 60 Sekunden bis zu wenigen Minuten sind leider meist nicht nur für Einsteiger wenig aussagekräftig.

Hier greift der Vorteil fundamentaler Daten rund um die verschiedenen Bereich des globalen Finanzmarktes. Die Zeiten, in denen ausschließlich an Heimat-Börsen und allein im außerbörslichen Umfeld der deutschen Märkte getradet wird, gehören längst der Vergangenheit an! Der Verzicht auf die Nutzung der Binäre Optionen Marktkalender und -nachrichten wird in vielen Phasen sehr rasch abgestraft. Denn nur so lassen sich kurzfristige Kursveränderungen aufgrund aktueller Wirtschaftsdaten optimal ausnutzen.

Wichtiger Expertentipp: → Schon bei Trading-Planung sollte der Kalender studiert werden!

Nochmals sei erläutert, dass der Wirtschaftskalender Binäre Optionen Tradern insbesondere kombiniert mit der Chartanalyse zu Erfolgen – ergo: Renditen – verhelfen kann. So erlauben die Informationen schnell auf die mitunter nur kurzfristig entstehenden Gelegenheiten zu reagieren.

Welche Fakten zeichnen einen Marktkalender aus?

Die Broker-Angebote in diesem Rahmen sind nicht immer vergleichbar umfangreich. Deshalb kann es ratsam sein, verschiedene Quellen zu nutzen, um so besonders gute und objektive Daten zu sammeln. Auch und gerade die Gliederung der Nachrichten und Marktkalender betreffend variieren die Angebote der Dienstleister.

Im Regelfall tauchen in guten Marktkalendern wenigstens diese fundamentalen Kategorien auf:

  • allgemein relevante politische/wirtschaftliche Ereignisse
  • Uhrzeiten zum "Event"
  • Angaben zum Land/Währungsraum, in dem Ereignisse anstehen
  • Fakten zu Bedeutung und Art
  • Prognosen zu den wahrscheinlichen Auswirkungen
  • Angaben zu den aktuellen Kursen der Basiswerte, für die Nachrichten wichtig sind
  • Verweise auf die wahrscheinliche Volatilität im Umfeld der Nachrichten

Selbst wenn sich Händler auf dem Terrain des Binärhandels noch so sicher fühlen, sollten sich Einsteiger stets am Vorbild echter Profitrader orientieren. Denn auch professionelle Trader vertrauen auf die Kombination aus Wirtschaftskalender und Fundamentalanalyse, um gute bis sehr gute Prognosen zu Kursen ablesen zu können.

Manche Nachricht nur für einzelne Marktbereiche bedeutend

Viele Nachrichten-Szenarien sind nur für einzelne Finanzprodukte von Bedeutung, andere wirken sich flächendeckend am Markt aus. Ein Beispiel für umfassende Auswirkungen sind Korrekturen des Leitzinsniveaus durch die Zentralbanken. So wirkt sich eine Anhebung/Senkung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank zwar vor allem auf die Devisenkurse (Stichwort "Forex-Trading") aus; dennoch beeinflussen die neuen Bedingungen auch die Kurse von Rohstoffen oder die Aktien von Unternehmen, die (unter anderem) im Exportbereich tätig sind. Solche Tatsachen verdeutlichen eindrucksvoll, dass die Technische und Fundamentale Analyse eher gleichberechtigt nebeneinander stehen sollten, auch wenn mancher Händler die Charttechnik als einzig adäquates Analysetool ansehen mag. Kurzfristige Kursausbrüche können mittels charttechnischer Analyse oft nur unzufrieden erklärt werden. Gerade mit Blick auf die Volatilität (die sogenannte "Schwankungsbreite" von Kursen und Märkten) sind Marktkalender und -nachrichten unverzichtbare Hilfsmittel.

Anpassungsmöglichkeiten der Kalender für Trader durchaus wichtig

Je flexibler Trader die einzelnen Kategorien der Angebote nach eigenen Zielen anpassen können, desto erfolgreicher können Binäre Optionen gehandelt werden. Auch ein Blick in historische Kurse zu einem Basiswert xy kann dienlich sein – einmal mehr gerade im Zusammenhang mit der Technischen Analyse.

Wichtige Ereignisse im Kalender können sein:

  • Meldungen zu geplanten staatlichen Käufen/Verkäufen von Anleihenpaketen
  • die erwähnten Zinsentscheidungen
  • Inflationserwartungen einzelner Staaten
  • Publikationen von Arbeitsmarktdaten (etwa in den USA) und allg. Beschäftigungszahlen
  • Veröffentlichungen wichtiger Indizes → z.B. Verbraucherpreisindex in der BRD
  • Fakten zur in Umlauf befindlichen Geldmenge in einem Land
  • (Einzel-) Handelsbilanzen
  • Gewinnwarnung von Aktiengesellschaften
  • Informationen zu Ausgaben für Bauvorhaben und staatlichen Subventionsprogrammen
  • neue staatliche Kreditaufnahmen
  • Information zu Ölvorräten
  • das aktuelle Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands oder anderer Länder
  • andere Statistiken renommierter Wirtschaftseinrichtungen

Diese Liste fällt zwar an sich schon lang aus – vollständig ist sie damit je nach Umfang der Kalender beim bevorzugten Broker im Vergleich aber noch lange nicht. Beachten sollten Händler aber, dass sie bei aller Flexibilität und allen scheinbar wichtigen Anpassungen nicht das eigentliche Ziel – also Optionen, die im Geld enden – aus dem Blick verlieren.

Marktkalender bringen Tempo in die analytische Vorbereitung

Im Regelfall werden die Daten der Wirtschaftskalender chronologisch gelistet, eine individuelle Anpassung auf Basis anderer Parameter ist üblicherweise kein Problem. Grenzen für die Gestaltung gibt es im Grunde kaum, jedoch ähneln sich die Binäre Optionen Marktkalender und -nachrichten vieler Broker doch sehr. So haben sich gewisse Standards innerhalb der Branche durchgesetzt, was für Trader vor allem Transparenz schafft. Die meist recht klare Einordnung aktueller und kommender Meldungen durch die Dienstleister nimmt Händler einen großen der Teil der Arbeit ab, sodass sie direkt nach der Analyse Entscheidungen treffen können, sofern sie günstige Momente für den Einstieg erkannt haben. Bei Laufzeiten im Bereich einiger Minuten (oder darunter) sind Händler natürlich auf ausreichend schnelle und gut funktionierende Plattformen für den Binärhandel angewiesen.

Dies gilt fraglos ebenfalls für das klassische Trading mit normalen Optionen und anderen Finanzprodukten. Nur wenn Wirtschaftspublikationen zeitnah in Positionen umgewandelt werden, entfalten die Nachrichten ihre volle positive Wirkung.

Verständnis für Kalender-Informationen braucht Zeit

Gerade die Erfahrungen bei der Bewertung und Überlegung, für welche Instrumente, Märkte und Staaten/Währungszonen Nachrichten aus einem Binäre Optionen Marktkalender von Relevanz sind, müssen sich Händler zunächst aneignen. Wie immer gilt die Redewendung "es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" auch an dieser Stelle als vollkommen zutreffend. Der richtige Moment für den Einstieg (oder Ausstieg bei vorzeitigem Schließen Binärer Optionen) ist meist direkt im Moment der News-Publikation zu sehen. Der Kauf von Call-Optionen auf dem Ölpreis etwa lohnt sich immer dann, wenn es wahrscheinlich zu einer Verknappung der weltweiten Reserven durch die Öl fördernden Länder der OPEC kommen wird. Wann und in welchem Ausmaß dies aber passieren wird – dabei hilft der Marktkalender in Verbindung mit einem umfassenden Erfahrungsschatz der Trader, die mit Binären Optionen handeln.

Wie bei jeder Art des Spekulierens braucht es für den Einstieg in den Binärhandel Ruhe und eine gezielte Einarbeitung. Nun soll nicht abermals auf den Nutzen eines Demokontos verwiesen werden, da dies an anderer Stelle bereits ausreichend getan wurde. Erwähnt sei stattdessen, dass sich Händler am Anfang bei den ersten Versuchen einer praxisnahen Einbindung der Marktnachrichten nicht zu viel auf einmal zumuten sollten.

Nachrichten konzentriert und nicht zu weitreichend verwenden

So ist es empfehlenswerter, nach und nach verschiedene Basiswerte und ihre Kursentwicklungen im Kontext der Nachrichtenlage zu analysieren, statt direkt mehrere Optionen auf einmal tu traden. Einmal mehr sei auf die Arbeitsweise vieler Experten verwiesen. Auch sie konzentrieren sich normalerweise eher auf einige wenige parallel geplante Optionen, ohne ausufernd viele Trades in Angriff zu nehmen. Denn das kostet erstens den Überblick und zweitens früher oder später Geld.

Wenn Trader ihre Grenzen nicht kennen, so endet dies meist mit deim Eingehen unnötig hoher Risiken und massiven Verluste auf dem Handelskonto. Brokerkunden sollten die Plattform-Kalender idealerweise mit dem Ziel nutzen, Risiken einzugrenzen und manche Chance zu entdecken, die mit der Technischen Analyse allein eher nicht erkennbar gewesen wären-